ecstatic Dance aus Sicht der 5 Rhythmen™

Ein Artikel von Bettina Leuckert

Auf dieser Seite werden verschiedene Methoden vorgestellt und angeboten, die Tanz bzw. Bewegung als einen Weg persönlicher, zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und spiritueller Entwicklung sehen. Vertreten sind Gabrielle Roths 5Rhythmen®, Soulmotion™, Movement Medicine und Open Floor.

Über uns

Die 5Rhythmen® sind das Lebenswerk von Gabrielle Roth. Von den frühen 60er Jahren bis zu ihrem Tod im Jahr 2012 widmete sie sich ihrer intensiven Forschungsarbeit, durch die unzählige Menschen in der ganzen Welt den Weg auf die Tanzflächen fanden und die heilsame, befreiende Wirkung des Tanzes für sich entdeckten.
Im Laufe der Zeit haben langjährige Schüler und Mitarbeiter von Gabrielle Roth eigene Methoden, Schulen und Organisationen entwickelt: Soulmotion™ (Vin Marti), School of Movement Medicine (Susannah und Ya'Acov Darling Khan), Open Floor (Kathy Altman, Lori Saltzman, Andrea Juhan, Vic Cooper).
Die 5Rhythmen® werden seit Gabrielle Roths Tod von ihrem Sohn Jonathan Horan und den durch sie ausgebildeten Lehrern weitergeführt und weiterentwickelt.

Gemeinsamkeiten

Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass sie dem Körper und der Bewegung einen hohen Stellenwert einräumen und darüber hinaus den Raum für emotionale, kognitive und spirituelle Prozesse eröffnen. Damit kommen sie den Bedürfnissen vieler Menschen entgegen, die sich in einer zunehmend digitalisierten Welt auf ein Lernen durch und Leben mit Leib, Herz und Seele besinnen wollen und die die Bedeutung realer Kontakte wertschätzen. Durch das gemeinsame Tanzen entstehen an vielen Orten Gemeinschaften, in denen Menschen umeinander wissen, sich unterstützen und wichtige Lebensabschnitte miteinander teilen. So wirkt der Tanz über das persönliche Erleben des Einzelnen hinaus und in die Gesellschaft hinein. Hierbei können auch spirituelle Aspekte eine Rolle spielen, weshalb neben „Bewegungspraxis“ vielfach auch von „Tanzmeditation“ oder „Meditation in Bewegung“ gesprochen wird. Die Bezeichnung „Ecstatic Dance“ wiederum wird zunehmend durch den Begriff „Conscious Dance“ ersetzt.

Unterschiedliche Wege

Neben diesen Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die auf diesen Seiten vorgestellten Wege auf vielfältige Weise: Sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte, unterliegen verschiedenen Einflüssen und haben ihre spezifische Methodik. Hier gilt es für den Einzelnen herauszufinden, wo er / sie sich hingezogen fühlt.Doch welchen Weg du auch einschlagen und ausprobieren möchtest, für die Angebote der vier oben aufgeführten Methoden gilt, dass sie von Lehrern vermittelt werden, die über langjährige Tanzerfahrung und eine fundierte Ausbildung verfügen. Das Angebot umfasst offene Abendveranstaltungen, Kurse, Tages-Workshops, mehrtägige Seminare sowie fortlaufende Gruppen und Trainings, die über ein oder mehrere Jahre laufen.

Und jetzt: Viel Spaß beim Entdecken!